Dirty Talk Stories

 Inka Loreen Minden: Der Freibeuter und die Piratenlady

  Inka Loreen Minden: Der Freibeuter und die Piratenlady 4,99 EUR
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Art.Nr.: 5140
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Es reicht nicht aus, sich eine neue Identität zuzulegen, um seine dunkle Vergangenheit zu vergessen. Das hat Kapitän Drake Ravenscroft schon lange bemerkt. Auch ein zügelloses Leben kann da keine Abhilfe schaffen.
Bis er Destiny begegnet. Sie ist die Tochter des Piraten Blackbeard Bones, mit dem Drake noch eine Rechnung offen hat. Um sich an Bones zu rächen, entführt Drake Destiny, doch die junge Frau weckt längst verschollen geglaubte Gefühle in ihm ...

Der Roman erzählt eine feurige Liebesgeschichte, gepaart mit prickelnder Erotik und Abenteuern auf hoher See.

Wörter: 84.894, 206 S.

Inhalt: Romance, romantisch, Liebesroman, romantischer Roman, Abenteuer, Liebe, Erotik

 

Rezension:

... Die Handlung besteht nicht aus einer sinnlosen Aneinanderreihung von Bettakrobatik, sondern ist gut durchdacht und logisch aufgebaut. Die Autorin präsentiert einen ausgefeilten, stimmigen Plot mit Tiefgang. Diesen erreicht sie insbesondere durch das Hauptthema, welches Drakes Vergangenheitsbewältigung behandelt.
Desweiteren sorgt die Entwicklung der Liebesbeziehung beider Hauptfiguren, die einen leicht untergeordneten Handlungsstrang darstellt, für eine große Portion Romantik. Die Autorin baut all das ein, was eine unterhaltsame Geschichte ausmacht. Mehrere Höhepunkte sorgen für Spannung, unvorhersehbare Wendungen für Überraschung, Rückblicke für Dramatik, einige Gags für Auflockerung und etwas Voodoo-Zauber für einen Hauch Mystik ...
Drake, der in allen nur erdenklichen Farben schillert, vielschichtig, dreidimensional und perfekt ausgearbeitet ist, spielt seine Partnerin quasi an die Wand. Sehr früh erfährt man Details aus seiner Vergangenheit, lernt seine inneren Dämonen kennen, denen er sich mit tatkräftiger Unterstützung Destinys stellt. Hierbei gelingt es ihm, derart zu überzeugen, dass man gar nicht anders kann, als ihm den “Tortured Hero“ abzunehmen.
Doch nicht nur deshalb besaß der charismatische Freibeuter nahezu von Beginn an meine ganze Sympathie. Er weiß, was er will und ist bereit, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln darum zu kämpfen. Selbst wenn es bedeutet, dass er sich zum Affen macht oder Dinge ans Tageslicht befördert, die im Verborgenen hätten bleiben sollen.
Drake mutiert von einem harten, vom Schicksal arg gebeutelten Mann mit leerem Blick, zu einem zärtlichen, fürsorglichen Liebhaber. Was ihn jedoch zu einem echt wirkenden Charakter macht, sind weniger seine positiven, als vielmehr die ihm innewohnenden negativen Eigenschaften, denn Drake besitzt einige Ecken und Kanten ...

Fazit: Erotisch, romantisch, spannend, mit Tiefgang und nur wenigen Schwachstellen. Inklusive eines faszinierenden Piraten, vor dem gewarnt werden sollte - denn zu Risiken und Nebenwirkungen desselben können Sie weder Ihren Arzt noch Apotheker befragen.
(Leser-Welt.de, April 2010)

 

Leseprobe:

Prolog
Tobago, 1679

Drake duckte sich durch die Tür, die von seiner Kajüte auf einen kleinen Balkon führte, und stützte sich mit beiden Händen auf die Balustrade. Die Augen geschlossen, lauschte er der vertrauten Stimme seines Ersten Offiziers, der den Männern an Deck die Befehle zubrüllte, um alles für den Landgang vorzubereiten. Über ihm bauschten sich die Segel im Wind, die Möwen flogen kreischend um das fahrende Heck und die salzige Brise wirbelte sein schwarzes Haar durcheinander.
Drake fühlte eine seltene Ruhe. Endlich, nach so vielen Jahren, verlief sein Leben fast so, wie er es sich gewünscht hatte. Er war Kapitän eines eigenen Schiffes – frei und von niemandem abhängig. Er hätte zufrieden sein müssen, aber das war er nicht, da er alles verloren hatte, was ihm wichtig erschien. Wahrscheinlich sogar seine Seele.
Außer seinem Schiff liebte er nur die See, den Alkohol und die Frauen – und zumindest Letztere erwiderten seine Gefühle ausgiebig. In jedem Hafen, den er mit seinem Dreimaster ansteuerte, wartete bereits ein Mädchen sehnsüchtig darauf, mit allen Sinnen von ihm verwöhnt zu werden.
Ein Lächeln umspielte Drakes Lippen. Sein attraktives Äußeres war das einzig Gute, was ihm aus seiner dunklen Vergangenheit geblieben war, denn in seinem Inneren war er ein Biest … Die Bestie, wie manche ihn nicht ohne Grund genannt hatten.
Er war schon an Bord eines Schiffes zur Welt gekommen und hatte mehr Jahre auf See verbracht als an Land, was er nur den unglücklichen Umständen seines Lebens verdankte. In der rauen See wollte er auch eines Tages beerdigt werden. Sie war sein Zuhause. Doch das hatte noch Zeit, schließlich war er erst sechsundzwanzig Jahre alt, auch wenn ihm sein Leben nicht viel wert war.
Gerade steuerte seine prächtige neue Galeone, die Aurora, den Hafen von Tobago an. Es handelte sich hierbei um eine dieser modernen, niedrigeren Galeonen, die mit schweren Geschützen bestückt war. Das gesamte Schiff machte beinahe einen bedrohlichen Eindruck, wie es sich pechschwarz von der türkisen See abhob. Die Schnitzereien am Heck, die teilweise vergoldet waren, funkelten majestätisch in der Sonne, und die dunklen Segel trotzten kraftvoll dem Wind. Die Aurora war Drakes Mädchen – und sein ganzer Stolz.
Später würde er Tabitha, eine Vodoo-Zauberin, besuchen, doch zuvor musste er sich den Geschäften widmen. Drake wollte Tabak und Kakaobohnen ersteigern. Ein Geschäftsmann aus Charlestown erwartete die Ladung in vier Wochen. Aber Drakes Lenden kribbelten schon erwartungsvoll, als er an die rassige Mulattin dachte, die seinen Körper mit der Zunge verwöhnen konnte wie keine andere Frau, die er kannte – und Drake Ravenscroft hatte im Laufe des Lebens schon die Bekanntschaft vieler Frauen gemacht, das war sicher. Sein verzweifelter Versuch, die Dämonen der Vergangenheit aus seinem Leben zu verjagen, hatte ihn zu einem Kenner der Weiblichkeit werden lassen. Solange die Frauen seine Lust befriedigten, erschien ihm alles andere unwichtig. Nur in diesen Momenten konnte er vergessen, wer er wirklich war.

Als Drake schließlich frisch gebadet und die Haare im Nacken zusammengebunden vor Tabithas Hütte stand, die weit abseits der Stadt lag, hielt er ein mit Muscheln besetztes Kästchen in der Hand, das eine Perlenkette enthielt. Die hatte sich Tabitha von ihm gewünscht. Nur mit einem Bastrock bekleidet, öffnete sie ihm lächelnd die Türe, wobei ihre Zähne hinter den dunkelbraunen Lippen besonders hell wirkten. Sofort zog sie den Kapitän in ihr Schlafzimmer.
Drake freute sich schon, diese Nacht in dem kunstvoll geschnitzten Bett mit der herrlich weichen Matratze zu verbringen, aber noch mehr verzehrte er sich nach Tabithas Liebeskünsten, die er jetzt eine volle Woche lang genießen durfte. Denn wie alles andere konnte auch die Liebe simuliert werden. Drake wollte festgehalten werden, als wäre er der letzte Mann auf Erden, sich in einer oder mehreren Frauen verlieren und die Einsamkeit, die ihn täglich umgab, einen Moment lang ausblenden.
Der Raum wurde nur durch wenige Kerzen erhellt. Tabithas Körper schimmerte verführerisch, da sie ihn zuvor mit einem duftenden Öl eingerieben hatte. Räucherstäbchen rundeten die vertraute Atmosphäre ab. Es roch angenehm nach Gewürznelken und Orangen.
»Schön, dich wiederzusehen, Drake«, flüsterte sie ihm zärtlich ins Ohr, als sie die Knöpfe seines Hemdes öffnete. Ihre vollen Lippen schnappten nach seinem Ohrläppchen und saugten daran.
»Schön, wieder hier zu sein, mein Schleckermäulchen.« Drake grinste, dann drückte er sie sanft ein Stück von sich weg. »Lass dich ansehen!« Fasziniert betrachtete er die schokobraunen Nippel mit den kleinen funkelnden Silberringen, die sich ihm bereits sehnsüchtig entgegenreckten. »Wie schön du bist.« Er stöhnte leise beim Anblick der weiblichen Rundungen, öffnete das Kästchen und legte Tabitha die kostbare Kette um den Hals. Die milchig schimmernden Perlen bildeten einen wundervollen Kontrast zu der zartbraunen Haut. »Perfekt!« Lüstern bewunderte er das Objekt seiner Begierde.
Tabitha kam wieder auf ihn zu, um ihm das Hemd von den Schultern zu streifen. Nachdem es achtlos zu Boden gefallen war, widmete sie sich ausgiebig der muskulösen Brust. Spielerisch umkreiste ihre Zunge die erhärteten Brustwarzen, während ihre Finger geschickt Drakes Hose öffneten. Als ihm diese sogleich bis unter die Knie rutschte und seine stolze Männlichkeit endlich die Freiheit erlangte, die ihr gebührte, vergrub Drake die Hände in Tabithas widerspenstiger Mähne und genoss ihre Liebkosungen …

Als sie später erschöpft nebeneinander im Bett lagen, zog Drake Tabithas weichen Körper an sich, schlang ein Bein um ihre Schenkel und legte ihr eine Hand auf die Brust. Es lagen noch sechs weitere Nächte mit diesem Mädchen vor ihm, bevor er wieder in See stach, und die würde er sich um nichts auf der Welt entgehen lassen. Dennoch war seine sexuelle Befriedigung nicht das Einzige, was er bei den vielen Frauen suchte. Drake vermisste das Gefühl von Geborgenheit, auch wenn er es niemals zugeben würde. Jede Nacht, wenn er allein in der Koje lag, träumte er von der einen Frau. Sie war perfekt, wie für ihn gemacht, liebte ihn mit all seinen Ecken und Kanten, und sie begleitete ihn auf jeder Reise. Doch wo sollte Drake nur diese Traumfrau finden? Er hoffte, dass sie ihm eines Tages einfach vor die Füße fallen würde, so unwahrscheinlich das auch war. Währenddessen musste er bei seinen Liebchen das suchen, was er so sehr vermisste.
Drake seufzte. Es war lächerlich, sich an ein Hirngespinst erhitzter Vorstellungen zu klammern. »Tabitha …«, murmelte er im Halbschlaf, »kraulst du mir ein bisschen den Rücken?«
Tabitha zog seinen Kopf zwischen die Brüste und massierte ihn sanft. Als sie mit den langen Fingernägeln zärtlich über seinen Rücken fuhr, lächelte sie wissend. Bald schon würde sich ihr Kapitän die Streicheleinheiten nicht mehr bei ihr abholen, denn er sehnte sich nach der wahren Liebe … und einer Frau. Nicht irgendeiner, denn davon hatte er genug, sondern nach einer Partnerin, die ihm dabei helfen konnte, seine Dämonen zu begraben und die ihn so nahm, wie er war.
»Die Liebe gehört den Dichtern, meine liebe Tabitha«, hörte die Mulattin ihn in ihren Erinnerungen an lange, nächtliche Gespräche sagen. Denn Drake weigerte sich nach etwas zu suchen, was es für ihn nicht gab, und dennoch tat er es. Unbewusst. Sie sah es, wenn sie durch die meerblauen Augen direkt in seine verwundete Seele blickte.
Es wurde Zeit, Drake loszulassen. Er brauchte ein Mädchen, das sich um ihn kümmerte. Vielleicht sollte sie dem Schicksal mit einem Voodoo-Zauber ein bisschen auf die Sprünge helfen …

 


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