Dirty Talk Stories

 Veronique Martell: Alexas Geliebte

  Veronique Martell: Alexas Geliebte 0,99 EUR
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Für Alexa ist ihre Geliebte Nora der Mittelpunkt ihres Lebens. Aus einer Reise in die Einsamkeit Australiens wird ein Fest für ihre Sinne und ihre Liebe.
Doch dann taucht mit Rahel eine Verlockung für Nora auf, der Alexa hilflos gegenüber steht.
Wird ihre Liebe auf die Probe gestellt?

Wörter: 4.587, 21 S.
Keywords: Liebesroman, Erotik, lesbisch, Frauenliebe, Verführung, erotische Geschichten, Kurzgeschichten

Leseprobe:
Seit drei Wochen waren sie jetzt hier und Alexa war noch nie so glücklich gewesen. Die totale Einsamkeit, die Stille hier draußen hatte sie vollkommen mit Nora verschmelzen lassen. Die Quelle, in der sie täglich badeten, war überdacht von den Zweigen eines riesigen Baumes, ihr schien es immer, als würden sie nicht alleine in dem glasklaren Wasser sein, das ihre Brüste umspielte und ihre Schenkel liebkoste. Alexa war es, als würde etwas zu ihr sprechen, eine Wesenheit, etwas Undeutbares, das sie noch nie vorher in ihrem Leben vernommen hatte.
Wenn sie so morgens manchmal endlos lange dort im Wasser lagen, ihre Körper dicht aneinander, still und ehrfürchtig vor der Schönheit um sie herum, dann fühlte sie sich wie ein Teil eines Wesens, das hier in Australien zur Vollkommenheit erblühte. Dieses Wesen, dieses Wir, das sich bildete, waren sie und Nora gemeinsam und doch noch etwas Größeres als sie beide.
Sie ließen sich durch die Tage treiben, saßen nachts beim Feuer unter dem Sternenhimmel, der hier viel näher war, viel klarer als zuhause.
„The trees have kept some lingering sun in their branches, veiled like a woman, evoking another time, the twilight passes, weeping. My fingers climb, trembling, provocating, the line of your haunches” Lexa lauschte der Stimme ihrer Geliebten, dachte an die Dichterin, deren Worte sie aufsog, den Blick auf die Gestalt von Nora gerichtet, die aufrecht da saß und mit Hilfe der Taschenlampe las, ihre dunkle, melodiöse Stimme berührte Lexa immer noch wie am ersten Tag, löste Sehnsucht aus, Verlangen.
Renèe Vivien hatte in Paris gelebt, die Tochter einer Amerikanerin war die Geliebte von Natalie Clifford Barney gewesen. Diese Leidenschaft hatte die Dichterin unglücklich gemacht, sie litt, war magersüchtig geworden, trank zu viel und war mit 32 Jahren tot.
Gestorben an ihrem zerbrochenen Herzen.
Alexa schauderte. Die Vorstellung, Nora jemals zu verlieren, war entsetzlich. Sie konnte sich ein Dasein ohne die geliebte Frau einfach nicht mehr vorstellen. Seit sie sich kannten, war sie immer vor Nora erwacht, hatte dagelegen und die schlafende Geliebte beobachtet, ihren Atemzügen gelauscht und die wohlige Sicherheit gefühlt, die sich in ihrem Inneren ausbreitete. Lange lag sie so, wollte nicht mehr selber schlafen, sondern sie genießen, diese Anwesenheit neben ihr, den Körper spüren, dessen Geist in einem anderen Land verweilte, Träume träumte, die sie, Alexa ausschlossen. So war sie auch hier in Australien bereits in den Morgenstunden wach, die immer noch fremden Geräusche der erwachenden Natur bildete die Musik im Hintergrund, die Musik zu der Andacht, in die Alexa versank, der tiefen Demut dem Schicksal gegenüber, das sie dieser Frau begegnen ließ.

Alexa hatte viele Freundinnen gehabt, manchmal hatte sie auch eine längere Beziehung gelebt, aber immer war es ihr alles viel zu profan erschienen, hatte sie lieber alleine sein wollen, als zu akzeptieren, dass das alles war, eine Liebe, die nichts von der Erhöhung, von der Religiosität hatte, nach der Alexa sich sehnte. Die Liebe als die Mystik ihres Herzens, die vollkommene Verschmelzung, das war ihr Begehren. Sie hatte immer hinaus gewollt aus der Realität, dahin, wo die Träume herkommen, die Gedichte und Ballettstücke, sie sie sich anschaute. Diese friedliche, kostbare Welt hatte sie in einer anderen Frau finden wollen, aber in ihren Beziehungen war es allzu schnell zu Streit gekommen, sie war den Frauen zu anspruchsvoll gewesen, zu romantisch.
Diese hatten sich zufrieden gegeben mit Alltäglichem, mit Gesprächen, Kinobesuchen, Restaurantabenden mit Freunden. Da war Nähe gewesen, aber keine Verschmelzung, nichts Heiliges. Und böse Stimmen und Vorwürfe hatten die Liebe schnell zerstört. Alexa war gegangen, um ihren Traum zu bewahren, ihren geheimen Renée-Vivien-Traum.

.
Im Laufe des Gespräches wurde klar, dass Rahel seit einiger Zeit alleine lebte, dass sie immer noch unter der letzten Trennung litt. Es waren erstaunlich intime Sachen, die zur Sprache kamen, Alexa hörte Nora voll Entsetzen von ihrer Beziehung erzählen, sah die Blicke, die die beiden tauschten. Sie hatte Nora nur einmal so erlebt, das war bei ihrem Kennenlernen gewesen. Dasselbe Begehren schien in ihrem Blick zu liegen. Lexa wurde schwindelig.
In dieser Nacht klammerte sie sich fest an Nora, konnte nicht schlafen. Sie hatte nichts gefragt, nichts gesagt, nachdem Rahel gegangen war. Was hätte sie auch sagen sollen? Ihr schien, als würde etwas Unausweichliches auf sie zukommen, sie fühlte die Angst, die das Unbekannte in ihr auslöste und wurde stumm. Sie hatten sich nicht geliebt, die andere Frau war wie ein Schatten in ihrer Hütte zurückgeblieben, hatte die Vereinigung ihrer Körper verhindert.
In den nächsten Tagen kam Rahel oft zu ihnen, blieb auch zum Essen und Alexa sah hilflos zu, wie sich zwischen ihrer Geliebten und dieser fremden Frau etwas entwickelte, das wie ein Naturereignis unaufhaltbar war.
Eines Tages dann sprach Nora...


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