Dirty Talk Stories

 Karla Kappenroth: Faultier

  Karla Kappenroth: Faultier 0,99 EUR
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Art.Nr.: 5069
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Ronja ist als Sklavin ein echtes Faultier. Grund genug für ihren Herren, sie bei einer strengen Domina für einen Monat in Training zu geben.

Ronja ahnt nicht, welch harsches Regime bei Herrin Sophie herrscht...

 

Wörter: 5.031, 14 S.

Inhalt: F/f, BDSM, FemDom, Erotik, lesbisch, Domina, erotische Geschichten, Kurzgeschichten, Erziehung, Sklavin

 

Leseprobe:

Um achtzehn Uhr dreißig erklimme ich herausgeputzt, hechelnd und etwas nervös sämtliche Stufen des Hauses, in dem sie wohnt. Ich finde, man hätte in den fünften Stock auch den Fahrstuhl nehmen können, aber mein Herr sah das anders.
„Du solltest dich langsam an etwas mehr Bewegung gewöhnen“, orakelte er und mir schwant bereits Übles. Mein Herr schiebt mich durch die angelehnte Wohnungstür, durch einen fast leeren Flur, in ein riesiges, helles Wohnzimmer. Auf blitzblankem Parkett stehen ein paar schwarze Regale, die fast bis unter die hohen Decken reichen, außerdem ein rotes Sofa auf weißem Teppich, ein langer, schwarzer Holztisch mit einem Stuhl an jedem Kopfende. An der Wand über dem Tisch hängt ein Bild in Rottönen - ich kann nicht erkennen, ob darauf noch etwas anderes zu sehen ist als Rot. An seinem Ende wird das Wohnzimmer durch einen Tresen von der Küche getrennt. An diesem Tresen sitzt auf einem Barhocker die Frau.
Sie steht auf, als wir den Raum betreten, und kommt uns entgegen, wobei ihre Absätze einen langsamen Rhythmus in das Parkett hacken.
Sie gibt meinem Herrn die Hand und ein Lächeln, sie wechseln ein paar Worte. Dann sagt er: „Ja. Also. Das ist Sophie und das ist – ähm – Ronja.“
Sie sieht mich an. Sie lächelt nicht, aber sie zieht amüsiert ihre Mundwinkel nach oben. „Ronja“, wiederholt sie, mit weicher, dunkler Stimme. „Wie kommt man auf die Idee, seine Tochter nach einer Räubergöre zu benennen?“
Warum denn nicht, denke ich, was spricht gegen die wilde Räubertochter aus den schwedischen Wäldern? Sophie streckt ihren rechten Arm aus und greift zielsicher nach einer meiner – inzwischen mehr oder weniger gebändigten – roten Locken.
„Pippi würde besser passen. Wenn schon, denn schon“, konstatiert sie und lacht.
Mein Herr lacht auch. Ich lache mit, weil ihr Lachen so ansteckend ist, fühle mich aber nicht sehr fröhlich dabei.
Sie wendet sich wieder meinem Herrn zu.
„Ich denke, du kannst mir deine Pippi jetzt überlassen. Wenn es Schwierigkeiten gibt, melde ich mich.“
Mein Herr nickt, sie verabschieden sich höflich und er drückt mir einen Kuss auf die Wange. Dann noch einen auf den Mund. Und noch einen und noch einen. Ich glaube, ein bisschen schmerzt ihn der Abschied von mir. Und ich werde auch von einem Ziehen in der Magengrube heimgesucht, als ich seinen sich entfernenden Schritten lausche.
Sophie wartet, bis die Wohnungstür ins Schloss fällt und noch etwas länger, dann umkreist sie mich. Sie mustert mich von Kopf bis Fuß. Von vorne und von hinten, von rechts, von links. Ich selbst bin viel zu verunsichert, um sie eingehend zu betrachten. Aber sie ist wohl ziemlich groß, größer als ich jedenfalls, schlank, in eine schwarze Lederhose und einen schwarzen Rollkragenpullover gekleidet. Sie muss sehr langes schwarzes Haar haben, das sich derzeit aber brav auf ihrem Hinterkopf zu einem Knoten zusammengerollt hat. Ich glaube, ihre roten Lippen sind relativ voll, ihre Augen haben dieses helle Blau, das anzusehen immer etwas weh tut, so, als würde man direkt in die Sonne starren oder auf etwas sehr Schönes.
„Du bist pummelig“, stellt sie fest.
Ich selbst finde mich eher schlank, höchstens vollschlank.
„Deine Zotteln sind ungekämmt“, sagt sie, wobei sie mit ihrer Hand unsanft durch meine Locken fährt, die ich bislang für Haare hielt.
Sie umfasst mein Kinn mit festem Griff und zieht so mein Gesicht zu dem ihren.
„Du bist unmöglich geschminkt.“
Sie befeuchtet den Daumen ihrer anderen Hand – einen sehr wohlgeformten, langen schlanken Daumen übrigens – mit ihrer Zunge – einer sehr anregenden, roten, spitzen Zunge übrigens – und wischt damit grob die verschmierte Wimperntusche unter meinen Augen weg. Ich kann mir das nicht erklären - als ich vor einer Stunde aufgebrochen bin, sah ich tadellos aus.
Sie lässt von meinem Gesicht ab und tritt zwei Schritte zurück.
„Ausziehen“, befiehlt sie.


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