Dirty Talk Stories

 Ferdinand von Stade: Gabrieles Lippen

  Ferdinand von Stade: Gabrieles Lippen 3,49 EUR
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Art.Nr.: 5248
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“Ich will, dass du heute in meinen Mund kommst.”

Mitten im Mandantengespräch muss Rechtsanwalt Dr. Wanninger diesen Satz von seiner Frau am Telefon hören. Sofort legt sie wieder auf. Das wirkt wie ein Turbo auf die Fantasie des Mannes, dessen Sexleben aus der Fernbedienung besteht.

Das ist nur eine von drei von-Stade-Geschichten, die wieder durch ungewöhnliche Rahmenhandlungen brillieren.

 

Wörter: 15.460, 59 S.

Inhalt: Sex M/F, erotische Geschichten, erotische Literatur, Kurzgeschichten, Verführung, Erotik

Leseprobe:

„Du darfst deinen Mann jetzt küssen?“, flüsterte der frischgebackene Ehegatte.
Seine Braut kicherte ihm direkt ins Ohr und ließ gleich darauf ihre Zungenspitze folgen.
„Ich meine deutlich tiefer.“
Sie berührte ihn mit den Fingern auf dem Mund. „Hier?“
„Noch tiefer.“
Weiter suchten ihre Hände. Über Brust und Bauch, begannen, verführerisch zu kreisen. Boxershorts verhüllten das Zielgebiet. „Du meinst doch nicht etwa ...“ Langsam patrouillierte sie am Rand des Stoffs, der sich mächtig ausbeulte.
Er nickte. „Mit Lippen und Zunge und ...“
Plötzlich verdunkelte sich die nackte Glühbirne, die als einzige Beleuchtung im Dachboden der Berghütte Alm zur Hohen Mahd ein mattes Licht spendete.
Schwager Ottokar stand breitbeinig davor. „Ihr macht es euch schon gemütlich? Recht so.“
An die anderen fünfzig Schlafgäste dieser illustren Hochzeitsgesellschaft meldete er im Brustton eines selbsternannten Hüttenwartes: „In drei Minuten wird das Licht abgedreht. Wer noch mal muss, sollte es jetzt tun, solange man den Rückweg noch findet.“
Um André, dem Bräutigam, herum waren alle quirlig dabei, ihren Schlafplatz zu erobern und zu bereiten. Die Herren der Schöpfung trugen gegen die Schwüle in dem nur mit einer winzigen Dachluke bestückten Raum bunte Boxershorts. Obwohl der Alkoholgehalt im Blut nach der besinnlichen Hochzeitsfeier in freier Natur und den feuchtfröhlichen Gesellschaftsspielen danach nicht gering war, geboten Sitte und Anstand, dass die Damen neben einem der lockeren Shorts außerdem ein T-Shirt überzogen. Damit kein Gast sich mit Vergessen des Nachttextils herausreden konnte, waren diese eigens für die Veranstaltung angeschafft worden. Ab heute treiben wir es offiziell - Angie & André stand dort in lustigen Lettern zu lesen.
Manche in dem Matratzenlager schnarchten schon selig. Andere rangierten sich noch zurecht, was in dem einer Sardinenbüchse ähnelndem Platzangebot nicht leicht war. Körper an Körper drängten sich die Hochzeitsgäste. Andrè sah Schwiegerpapa neben Schwiegermama, unbekannte Onkel und Tanten, Nichten und Neffen. Sein Rollerblade-Stammtisch war ebenso vertreten wie die Strickliesl-Gruppe, einem konspirativem Frauentreff aus Angies Jugendjahren.
„Und aus!“, kam die Ansage vom Lichtschalter.
Eine Sekunde später war es stockdunkel. Der wundervolle Sternenhimmel war ausgesperrt, nur ägyptische Finsternis regierte den Dachboden.
Schnarchen, leiser werdendes Tuscheln und nicht zuordbare Geräusche erfüllten die stickige Luft. André war klar, gepflegt treiben konnte er es mit Angie heute Nacht nicht. Trotzdem griff er nach ihr, sie lagen ja ohnehin enggepresst aneinander. Sie schnappte sich seine Hände und kuschelte sich rückwärts an ihn anschmiegend.
„Aber ...“, flüsterte er.
„Nix aber. Morgen, nach dem Abstieg, darfst du von mir wünschen, was du willst.“
Augenblicklich war Andrés Fantasie aktiviert. Worauf hätte er schon immer Lust gehabt? Dabei drängte er sein wachsendes Gemächt an ihren Po. Angie reagierte nicht darauf. Schlief sie, oder tat sie nur so?
Das Tuscheln hörte langsam auf. Es klang wie ein entfernter Gebirgsfluss, der allmählich versiegte. Doch da war noch etwas anderes. André glaubte einen unterdrückten Stöhnlaut zu hören. Die kleine quirlige Blonde aus der Strickliesl-Gruppe? Die musste mit ihrem Freund in etwa dort liegen, woher das Geräusch kam.
André malte sich aus, wie er in sie eindrang. Diskret von hinten? Oder saß sie bereits obenauf? Der fantasiegeladene Bräutigam starrte in die vermutete Richtung. Nichts außer Schwärze.
Wer liegt eigentlich neben uns?, fragte er sich.


 


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