Dirty Talk Stories

 Ferdinand von Stade: Die geölte Jungfrau

  Ferdinand von Stade: Die geölte Jungfrau 3,99 EUR
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Art.Nr.: 5249
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„Diese Jungfrau hat aus meiner Muskete eine Kanone gemacht.“ - „Und Ihr aus meiner Grotte eine Klangschale.“
Die 12 Mini-Kurzgeschichten treffen ins Schwarze und bleiben dennoch fantasievoll. "Erinnerungen an Madame Musch" lassen alte Gefühle an einen ehemaligen Freund aufsteigen und dies am Tag vor der Hochzeit. Mit einem kräftigen Schluck aus der Pulle wird eine eigensinnige Pennerin zur "Königin der Nacht" und in "Die geölte Jungfrau zeigt sich eine raffinierte Nonne noch listiger als ein verschlagener Trödler. Geschichten, auf das Wesentliche konzentriert, lesen sich bis das Badewasser eingelassen ist oder der Rotwein geatmet hat. Kurz und erfrischend anders.
 

Wörter: 22.298, 86 S.

Inhalt: Sex M/F, erotische Geschichten, erotische Literatur, Kurzgeschichten, Verführung, Erotik

Leseprobe:

„Verdammt, ich will den Geschäftsführer sprechen!“
Benjamina schossen die Tränen in die Augen, während sie hektisch auf den Rotweinflecken im Schritt des Gastes herumtupfte.
„So was Ungeschicktes. Für den Preis kann ich wenigstens einen sauberen Service erwarten. Die Hose ist doch ruiniert.“ Der Mittvierziger mit Bauchansatz und Halbglatze starrte wütend an sich herunter.
Die Bedienung mit den Bunnyohren im Haar und lockendem Dekolleté kniete vor ihm und versuchte zu säubern, aber es half nichts.
„Wohl Studentenaushilfe? Zu intelligent zum Vögeln und zu doof zu servieren.“
Die Männlichkeit unter dem Reißverschluss der hellen Stoffhose verhärtete sich zunehmend. Der Anblick der vor ihm Knieenden im knappen dunklen Rock und langen Stiefeln ließ die Wut in seiner Stimme in eine ärgerliche Geilheit übergehen. Im berauschenden Bewusstsein der Macht nippte er stehend an seinem Drink und streckte ihr seine Leibesmitte entgegen.
„Mein Name ist Luise Müller-Degenhardt.“
Eine sportliche Frau im Nadelstreifen-Kostüm aus Jackett und Rock, welches durch elegante Pumps ergänzt wurde, stand plötzlich hinter der verzweifelten Mitarbeiterin. Mit ihrem kurzen, gegelten und streng nach rückwärts gekämmtem blonden Haar wie auch einer schmalen Brille wirkte sie unnahbar, geschäftstüchtig und vor allem energisch.
„Was ist hier passiert?“ Die Stimme klang leise, aber dadurch umso schärfer.
„Ich ... ich ...“, stotterte die Bedienung.
„Ihre unfähige Angestellte hat mir die Hose versaut. Da! Sehen Sie!“ Er schob den Körperteil, der durch eine helle Hose bedeckt war, die nun ein dunkler Fleck zierte, noch weiter hervor.
„Ich sehe“, war der kurze Kommentar der Geschäftsführerin für dieses Malheur.
Dem Gast verschlug es die Sprache. „Und?“, war das Einzige, was er herausbrachte.
Müller-Degenhardt bedeutete mit einer Handbewegung, die Putzversuche einzustellen.
„Da ich nicht nachvollziehen kann, ob der Fleck durch eine Ungeschicklichkeit der Mitarbeiterin oder Ihrerseits durch einen hausregelwidrigen Versuch einer Kopulationsanbahnung entstanden ist“, die offenkundige Gefühlskälte der Geschäftsführerin mit ihren juristisch ausgefeilten Formulierungen ließ dem Kunden die Kinnlade herunterfallen, „werde ich nach dem Grundsatz: Im Zweifel für den Gast ...“
Der Mann fiel ihr ins Wort: „Ich darf sie durchvögeln, und dann wird sie gefeuert.“ Benjamnia schluchzte leise.
Die Chefin schüttelte langsam den Kopf. „Es dürfte Ihnen bekannt sein, dass unser Servicepersonal in körperlichen Dienstleistungen weder ausgebildet noch entsprechende ...“
„Macht nichts“, sagte er abschätzig und schüttete sich den letzten Schluck Wein in sich hinein. „Den Rest Verstand werde ich ihr schon rausvögeln ...“
„Nein!“ Das klang ungewöhnlich scharf. Frau Luise Müller-Degenhardt lächelte aber sofort wieder. „Mir ist eine gute Berufserfahrung bei meinen Mitarbeitern wichtig. Durch Feuern oder ... ähm ... erzwungenem Beischlaf ist niemandem geholfen. Wenn Sie einverstanden sind und einen für Sie peinlichen Rechtsstreit vermeiden wollen, würde ich vorschlagen ...“
„Ja, ja ...!“ Der Gast riss die Augen vor Erwartung auf in der Hoffnung auf einen Ritt auf der neuen ukrainischen Edelhure oder einer kostenlosen Schaumparty im Poolbereich des Etablissements.
„Benjamina, ich möchte Ihren Slip in Kniehöhe sehen.“
 


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